Mein Inneres Team – ein Exkurs

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imageAnlass ist ein laufendes Coaching mit dem Ziel, das Führungsverhalten meines Coachees weiter zu entwickeln, mit Hilfe der Methode des Inneren Teams. Dabei habe ich mir die Frage gestellt, ob sich wohl die Mitglieder meines inneren Teams verändert haben, seit ich als Schuhmacherlehrling arbeite. Wer war früher der Chef im Team und wer jetzt? Gibt es dadurch jetzt Streit in meinem inneren Team?

Bildquelle: Riedelbauch-Laux, Persönlichkeitscoaching, BELTZ Verlag

Kurze Einführung in die Methode des Inneren Teams für alle, die davon bisher noch nichts gehört haben. Die Methode ist von Schulz von Thun und unter anderem darauf ausgelegt, Stärken und Schwächen im persönlichen Verhalten zu erkennen (Selbsterkenntnis). Jeder Mensch hat schon mal erlebt, dass sich in einer bestimmten Situation unterschiedliche innere Stimmen zu Wort melden und miteinander in den Diskurs gehen. Praktisch äußert sich das in einem Abwägen  unterschiedlicher Blickwinkel. Je besser man die Mitglieder seines inneren Teams kennt, desto sicherer kann man sich unterschiedliche Aspekte für eine Entscheidung oder ein Gespräch zu Nutze machen.

Aber was heißt das nun für meinen Rollenwechsel. Ich glaube, ich habe neue Teammitglieder dazubekommen oder zumindest in den Vordergrund geschoben. Als Berater ist bei mir die Analytikerin und die Integratorin im Vordergrund. Als Manager war es die Entscheiderin und die Macherin. Als Schuhmacherlehring kommen plötzlich die Gelassene und die Kreative zum Zug. Natürlich drängelt sich die Entscheiderin oft wieder in den Vordergrund, wird aber dann vom Oberhaupt des Teams ganz schnell wieder in den Hintergrund geschickt.

Herzlich willkommen dem Teamzuwachs :-) ich werde alle weiterentwickeln.

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10 Gedanken zu “Mein Inneres Team – ein Exkurs

  1. Ich finde es super, dass Sie eine Ausbildung als Schuhmacherin gestartet haben. Ich kann den Schritt sehr gut nachvollziehen und wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.

  2. karen müller

    Ich habe auch lange in einem großen internationalen Industrieunternehmen gearbeitet – dort waren die Frauen happy – wenn sie in eine leitende Funktion berufen wurden. Ich kann kaum glauben, dass es auch anders geht und wünsche Ihnen für Ihre Zukunft viele kreative Ideen.
    Danke auch für das innere Team, man liest viel, aber wendet das Meiste dann doch nicht an – die Zeichnung gibt mir die Gelegenheit, es auch einmal zu probieren.

    • Natürlich war ich auch happy als in leitenden Positionen gearbeitet habe. Ich sage auch nicht, dass es keinen Spaß gemacht hat. Aber irgendwann habe ich mich einfach gefragt, ob das jetzt alles ist oder ob es noch etwas gibt, was mir vielleicht mehr Spaß macht und vor allem mehr Zufriedenheit gibt. Macht und Einfluss sind schön aber nicht das wichtigste für mich. Viel Spaß mit dem Inneren Team. Vielleicht haben Sie ja Lust mir Ihre Erfahrungen mitzuteilen.

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